Seit dem 2. August 2026 gilt der Artikel 50 des EU AI Acts, der eine klare Kennzeichnungspflicht für Inhalte vorschreibt, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet wurden. Was das konkret bedeutet und was Sie beachten müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag. 

Warum gibt es eine Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte? 

Die Einführung dieser Regelung soll Transparenz schaffen, indem Nutzer besser erkennen können, welche Inhalte von KI-Systemen generiert oder manipuliert wurden. So wird es einfacher, potenzielle Falschinformationen zu erkennen und bewusster mit KI-unterstützten Medien umzugehen. 

Welche Inhalte müssen gekennzeichnet werden? 

Die Regelung umfasst eine Vielzahl von Inhalten, darunter insbesondere: 

  1. Deepfakes: 
    Media-Inhalte (Bilder, Videos, Audio), die täuschend echt wirken und mit Hilfe von KI erstellt oder verändert wurden, müssen klar als KI-generiert oder KI-manipuliert gekennzeichnet werden. 
  1. KI-erstellte Texte: 
    Texte, die sich auf öffentliche Themen wie Politik, Gesundheit oder Sicherheit beziehen, benötigen ebenfalls eine Kennzeichnung – außer sie wurden von einer redaktionellen Instanz überprüft. 
  1. Andere Inhalte: 
    Selbst bei minimalen Anpassungen, wie Farbkorrekturen oder der Behebung von Bildfehlern, können Sonderregelungen gelten. Mehr dazu unter den „Ausnahmen“. 

Welche Ausnahmen gelten bei KI-Kennzeichnungspflichten? 

Es gibt einige Ausnahmen, bei denen die Kennzeichnungspflicht gelockert wird: 

  • Künstlerische oder fiktionale Werke: 
    Diese dürfen mit einer dezenten Kennzeichnung versehen werden, beispielsweise am Rand eines Videos oder unter einem Bild. 
  • Kleine Anpassungen: 
    Farbkorrekturen oder technische Fehlerbehebungen (z. B. Staubflecken auf einem Bild entfernen) müssen nicht eigens ausgezeichnet werden. 

Achten Sie darauf, Ihre Inhalte genau zu prüfen, um Missverständnisse zu vermeiden. 

Wie kennzeichnen Sie KI-Inhalte korrekt? 

Laut der Verordnung müssen KI-generierte Inhalte klar sichtbar gekennzeichnet werden. Es gibt zwei Hauptoptionen: 

  1. Textbasierte Kennzeichnung: 
    Ein einfacher Hinweis wie „Erstellt mit KI“ oder „KI-manipuliert“ genügt, solange er eindeutig platziert ist. Beispiele hierfür wären: 
    • Am Beginn eines Artikels. 
    • Direkt unter einem Bild oder Video. 
  1. Offizielle EU-Icons: 
    Alternativ können Sie eines der drei offiziellen Icons verwenden. Diese sollten gut sichtbar positioniert sein und können beispielsweise im Video eingeblendet oder als Wasserzeichen im Bild integriert werden. 

Schnellübersicht der Anwendungsfälle: 

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht, wann genau eine Kennzeichnung notwendig ist: 

IkoneWann zu verwendenAnwendungsbeispiele
Grundlegendes Symbol
Best company video gmbh label ai black
Wenn KI an der Erstellung von Deepfake-Inhalten (Bild, Audio, Video) oder veröffentlichtem Text beteiligt war oder wenn eine benutzerdefinierte Textbeschriftung oder eine interaktive zweite Ebene implementiert istDeepfake-Video mit dem Text „voices generated with“ gefolgt vom Grundsymbol
Vollständig KI-generiert
Best company video gmbh label ai generated black scaled
Wenn der gesamte Deepfake-Inhalt (Bild, Audio, Video) oder Text vollständig von KI generiert wird, ohne von Menschen geschaffene Elemente oder menschliche redaktionelle Kontrolle (abgesehen von der Aufforderung)Vollständig KI-generierte Deepfake-Videos mit Politikern oder fiktiven Ereignissen
Vollständig KI-komponierte Musik oder Kunst*
KI-generierte Nachrichtenzusammenfassungen
Teilweise AI-modifiziert
Best company video gmbh label ai modified black scaled
Wenn bereits bestehende, von Menschen erstellte Inhalte teilweise modifiziert wurden, wurde KI zu einem Deepfake oder Text in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse.Ein Gesicht in einem authentischen Foto wird mit einem Gesicht eines Politikers getauscht, der KI verwendet
Authentische Fotos einer leeren Wohnung werden mit KI eingerichtet 
Quelle: Europäische Kommission: EU-Icons zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten,

Warum ist die Kennzeichnung wichtig? 

Die neue Richtlinie sorgt für mehr Bewusstsein und Transparenz in einer digitalen Welt, die zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägt ist. Sie ermöglicht es Nutzern: 

  • Falschinformationen besser zu erkennen.  
  • Vertrauen in die Inhalte zu stärken.  
  • Einen bewussteren Umgang mit KI-erzeugten Inhalten zu pflegen. 

Die Kennzeichnungspflicht ist ein wichtiger Schritt, um die Auswirkungen von KI-Technologien auf Gesellschaft und Kommunikation verantwortungsvoll zu gestalten. 

Fazit: Halten Sie sich an die Kennzeichnungspflicht 

Ob Deepfakes, Texte oder Bilder – halten Sie sich an die klaren Richtlinien des EU AI Acts, um Transparenz zu schaffen und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Eine eindeutige Kennzeichnung schützt nicht nur die Leser, sondern stärkt auch Ihre Glaubwürdigkeit als Content-Ersteller. 

Quellen:  
EU-Icons zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten | Gestaltung der digitalen Zukunft Europas 

Wussten Sie, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne online nur acht Sekunden beträgt?

Folglich muss sich die Kunst des Storytellings an eine verkürzte Aufmerksamkeitsspanne anpassen. Es wird auch von einer sogenannten 3-Sekunden-Regel gesprochen. Das bedeutet, dass das Interesse des Nutzers in den ersten 3 Sekunden geweckt werden muss. 

Die Psychologie der ersten 3 Sekunden

Unser Gehirn arbeitet wie ein Filter!

Täglich werden wir mit 4.000 bis 10.000 Werbebotschaften bombardiert. Dabei selektiert unser Gehirn genau: relevant oder irrelevant.

Wie funktioniert gutes Storytelling für eine kurze Aufmerksamkeitsspanne?

Die ersten 3 Sekunden sind entscheidend!

Der Zuschauer sollte bereits im ersten Augenblick gefesselt werden – dafür sind die ersten 3 Sekunden entscheidend. In diesem flüchtigen Moment trifft der Zuschauer die entscheidende Wahl: weiter schauen oder weiter scrollen.

Emotionen wecken!

Freude, Überraschung, Hoffnung oder Empörung sind starke Emotionen die unser limbisches System (Teil unseres Gehirns, der für emotionale Verarbeitung verantwortlich ist) ansprechen. Ist etwas mit einem Gefühl verbunden, bleibt es uns länger in Erinnerung. Darüber hinaus können durch Emotionen komplexe Sachverhalte anschaulicher und zugänglicher gemacht werden.

Authentisch sein!

Für die Nutzer ist es entscheidend, dass der Content authentisch ist. Laut einer Umfrage von LinkedIn unter Marketingverantwortlichen im B2B setzen 7 von 10 befragten Marketers in Deutschland auf authentischen Content.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Zu lange Einleitung

Die Geschichte wird zu langsam erzählt. Es ist wichtig schon in den ersten Sekunden auf den Punkt zu erzählen. Daher ist es besser, direkt in die Handlung oder das Problem einzusteigen.

Fehlende Kernbotschaft

Die Geschichte wird zwar unterhaltsam erzählt, allerdings ist am ende unklar, was der Zuschauer eigentlich mitnehmen soll. Deswegen sollte immer eine klare Kernbotschaft in der Geschichte erkennbar sein.

Zu viele Details

Durch zu viele Informationen kann eine Geschichte schnell überladen wirken. Durch Details, die nicht direkt zur Kernbotschaft beitragen, kann eine Erzählung schnell langweilig und in die Länge gezogen wirken. Daher sollte der Fokus nur auf den wichtigsten Informationen liegen.

Fazit: Die Kunst des schnellen Storytellings

Die Fähigkeit, in den ersten drei Sekunden zu fesseln, ist keine angeborene Gabe, sondern eine erlernbare Kunst. Hierbei geht es um:

  • Das Verständnis der Grundprinzipien (psychologische Trigger)
  • Die Beherrschung der Techniken (Hooks und Aufmerksamkeitsfänger)

In einer Welt der Informationsüberflutung ist diese Fähigkeit nicht nur ein Nice-to-have, sondern eine essenzielle Kompetenz für jeden, der Geschichten erzählt.

In einer Zeit, in der unsere Aufmerksamkeitsspanne stetig abnimmt und der Informationsfluss immer schneller wird, haben sich Kurzvideoformate als wahre Revolution im digitalen Content-Marketing etabliert. Die Einführung von Instagram Reels und Storys haben maßgeblich zur Einführung des Short-Form Contents beigetragen. Diese knackigen Clips unter 60 Sekunden haben die Art und Weise, wie wir Inhalte konsumieren und erstellen, grundlegend verändert.

Aber was macht sie so erfolgreich? Und wie können Sie dieses Format für Ihre eigene Content-Strategie nutzen?

Warum Kurzvideoformate so effektiv sind

Kurzvideos zeichnen sich durch ihr charakteristisches Hochformat aus, das perfekt auf die Handhaltung unserer Smartphones abgestimmt ist. Mit ihrer prägnanten Länge von 15 bis 90 Sekunden sind diese Clips darauf optimiert, in kurzen Aufmerksamkeitsfenstern konsumiert zu werden.

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Quelle: https://unsplash. Com/de/fotos/eine-nahaufnahme-eines-handys-mit-social-media-symbolen-darauf-a_lbsezzjwc

Sie sind optimal auf unser heutiges Medienverhalten abgestimmt: Wir greifen unterwegs und zwischendurch zu unserem Smartphone. Kurzvideos brillieren durch ihre duale Effizienz, denn sie sind schnell in der Herstellung und mühelos zu konsumieren. Zudem interagieren Nutzer mit ihnen deutlich häufiger durch Likes, Kommentare und Shares, was ihre Engagement-Rate in die Höhe treibt.

Die ersten Sekunden entscheiden!

Bereits die ersten drei Sekunden sind für den Rezipienten entscheidend, ob er das Video schaut, oder weiter scrollt. Folglich sollte der Einstieg die Aufmerksamkeit sofort binden. Eine gezielte Frage, die zum Nachdenken anregt, visuelle Überraschungsmomente oder ein konkretes Nutzerversprechen mit nachfolgender Einlösung erzeugen die kognitive Bindung.

Eine klare Botschaft!

Es ist wichtig, sich auf eine Hauptaussage zu konzentrieren, anstatt unnötige Inhalte zu erzählen. Ausschlaggebend für den Erfolg ist die präzise Konzentration auf einen Kerngedanken und dessen unmittelbare Vermittlung innerhalb eines minimalen Zeitfensters.

Untertitel setzen!

85% der Videos auf Social Media werden ohne Ton angeschaut. So sollten aussagekräftige Untertitel oder Text-Overlays verwendet werden, um die Botschaft auch ohne Audio vermitteln zu können.

Call-to-Action!

Es ist wichtig im Video einen klaren Handlungsbedarf, den sogenannten Call-to-Action, zu nennen. Durch eine geschickte Platzierung des Call-to-Action kann das Verhalten der Zuschauer gelenkt werden. Zum Beispiel kann dazu aufgefordert werden, dass Video zu teilen, zu liken oder zu kommentieren.

Die Zukunft gehört dem Kurzformat

Die Kurzvideoformate werden in der Zukunft weiterhin an Bedeutung gewinnen. Wer heute die Kunst der prägnanten Videokommunikation meistert, verschafft sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im digitalen Raum.

Mit den richtigen Strategien können diese Videoformate nicht nur die Reichweite steigern, sondern auch die Interaktion mit der Community vertiefen und somit zu einer stärkeren Markenwahrnehmung führen.

Wir bei BEST COMPANY VIDEO verstehen, dass in der heutigen schnelllebigen digitalen Welt die Kunst der Kurzformvideos entscheidend für Ihren Erfolg ist. Für uns sind Videos unter 60 Sekunden nicht einfach nur ein Trend, sondern ein strategisches Werkzeug, um Ihre Botschaft punktgenau zu platzieren.

Wir entwickeln Kurzvideos, die in den ersten drei Sekunden fesseln und Ihre Kernbotschaft präzise vermitteln. Mit unserer Expertise sorgen wir dafür, dass Ihre Videos nicht nur optisch überzeugen, sondern auch ohne Ton durch passende Untertitel ihre Wirkung entfalten.

Bereit, die Kraft der 60-Sekunden-Videos für Ihr Unternehmen zu entdecken? Lassen Sie uns gemeinsam die Kurzvideoformate entwickeln, die perfekt zu Ihrer Marke passen und Ihnen einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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